Vom 27. bis 30. Januar 2015 veranstaltete das EMP seinen traditionellen „Workshop zur Analyse des Ausbildungsbedarfs für Zivilisten“. Diese Aktivität, die von der Schweizerischen Eidgenossenschaft über die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in Mali finanziert wird, bringt rund um die Schule die wichtigsten Akteure der Friedensausbildung in Westafrika zusammen, darunter die Afrikanische Union, ECOWAS, das „National Defence College“ von Nigeria, das KAIPTC-Zentrum von Ghana, aber auch MINUSMA, MISAHEL und einige malische Zivilorganisationen sowie einen Vertreter des Aussenministeriums. Auch die Schweden von SWEDINT waren als Beobachter anwesend.
Ziel dieser Aktivität war es, die Anpassung der an der Schule angebotenen Ausbildung an die tatsächlichen Bedürfnisse der zivilen Komponente der ECOWAS-Bereitschaftstruppe (CC-FAC) zu untersuchen.
Dieser Workshop bot daher die Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme der derzeit auf der EMP angebotenen Schulungsmaßnahmen und ihrer Komplementarität mit den anderen anwesenden Kompetenzzentren vorzunehmen. Die so gemachte Beobachtung hob das breite Spektrum der von der Schule angebotenen Schulungskurse und ihre Universalität hervor (fast alle richten sich an Zivilisten sowie Soldaten oder Polizisten). Anschließend wurden viele Möglichkeiten erörtert, um sich vorzustellen, welche Kooperationen zwischen der EMP und anderen Organisationen möglich sein könnten, um den Schulungsbedarf der ECOWAS noch besser zu decken. Diese Schlussfolgerungen sollten es letztendlich ermöglichen, die Kurse zu bestimmen, die für 2016 und 2017 erstellt und eingerichtet werden sollen.
Zur Information: Praktikanten der ECOWAS machen 70% aller in Bamako ausgebildeten Studenten aus, darunter 20% der Zivilisten.